Nach der Firmengründung das erste Projekt erfolgreich planen und abschließen

Nach der Firmengründung das erste Projekt erfolgreich planen und abschließen
© clurr

Sie hatten einen guten Business Plan und die Firmengründung war erfolgreich und nun haben Sie den ersten Auftrag bekommen. Beim Formulieren des Projektauftrags geht es nun in erster Linie darum, dass alle Beteiligte ein einheitliches Verständnis über die Ziele herstellen. Auftraggeber und Auftragnehmer müssen die Projektziele in einem Pflichtenheft festschreiben, denn klar definierte Projektziele bilden eine sichere Planungsgrundlage und unterstützen Sie bei einem ergebnisorientierten Arbeiten. Sie sind zudem eine Voraussetzung für ein effektives Projektcontrolling und ermöglichen eine aussagekräftige Ergebniskontrolle. Bei der Projektübergabe können Sie an Hand des Pflichtenhefts überprüft, ob alle Aufgaben wie vereinbart ausgeführt wurden. Doch auch bei einem internen Projekt sollten Sie ähnlich sorgfältig verfahren und die Ziele klar verabreden, Kosten und Termine vereinbaren und schriftlich fixieren.

Wenn nicht alle Stakeholder einbezogen werden, können auch Zuständigkeiten und Verantwortungen nicht klar definiert werden und Unterschiedliche Vorstellungen über die Vorgehensweise und Aufgabeverteilung werden nicht ausdiskutiert. Auch fehlende Grundregeln für die interne und externe Kommunikation sowie eine nur mangelhaft, geplant und organisiert Dokumentation können das Projekt belasten.

Wenn Sie mit einer komplexen Aufgabenstellung konfrontiert sind, müssen Sie aufpassen, dass Sie nicht in eine absolute Überplanung verfallen. Auch die gegenteilige Reaktion angesichts eines Komplexitätsdesasters, welche in einem hilflosen Start nach dem Motto "…fangt schon mal an…"endet, ist nicht hilfreich und es besteht die Gefahr, dass das Projektteam erst einmal mit unzureichenden Ressourcen in die falsche Richtung losarbeitet. Ein weiterer Fehler ist es Risiken auszugeblenden und den Aufwand zu optimistisch einzuschätzen.

Wer eine Ich-AG Firma gründen will, sollte sich beeilen

Wer eine Ich-AG Firma gründen will, sollte sich beeilen
© AnnieVNS

Um eine Ich AG Firma gründen zu können müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Entweder haben Sie Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II bezogen oder eine Beschäftigung in einer ABM-Maßnahme gehabt. Zudem muss belegt werden, dass Sie vor der Arbeitslosenmeldung 360 Kalendertage in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis gearbeitet haben, oder anderweitige Versicherungspflichtzeiten belegen können. Doch die Ich-AG läuft am 30. Juni aus. Danach wird es zwar ein neues Förderprogramm für Existenzgründer geben, allerdings mit verschlechtern Bedingungen.

Bisher bekommen Sie zur Firmengründung einer Ich-AG im ersten Jahr 600 Euro im Monat, im zweiten Jahr 360 Euro und im dritten Jahr nur noch 240 Euro. Das summiert sich in drei Jahren auf insgesamt 14 400 Euro. Die Ich-AG-Förderung wird nicht auf den Arbeitslosengeldanspruch angerechnet und wer sich während des Bezugs des Arbeitslosengeldes I (ALG I) selbstständig macht, bekommt nach dem Scheitern seines Unternehmens wieder ALG I – bis der Anspruch erlischt. Aus diesem Grund war die Ich-AG war vor allem für Existenzgründer mit einem geringen Anspruch auf Arbeitslosengeld interessant.

Das neue Programm für Existenzgründer fasst Ich-AG und Überbrückungsgeld zusammen. Danach bekommen Arbeitslose in den ersten neun Monaten eine Pauschale von 300 Euro plus ihr monatliches Arbeitslosengeld. Ist die Geschäftsidee erfolgreich, kann die Agentur für Arbeit den Zuschuss für weitere sechs Monate gewähren. Insgesamt läuft die Unterstützung maximal 15 Monate – also deutlich kürzer als bisher. Zudem wird die Förderung mit dem Arbeitslosengeld-Anspruch verrechnet.

Welche Eigenschaften braucht man um erfolgreich eine Firma zu gründen

Welche Eigenschaften braucht man um erfolgreich eine Firma zu gründen
© Lars Plougmann

Wer eine eigene Firma gründen will, muss die notwendigen Voraussetzungen mitbringen. Eine hohe psychische Belastbarkeit ist eine unabdingbare Voraussetzung für jede Art von Existenzgründung. Eine Gründung hat aber auch mit Ausprobieren und Fehlschlägen zu tun, die nur Menschen mit gutem Selbstwertgefühl weg stecken können und zudem zahlreiche Probleme und Niederschläge verkraften. Gründer brauchen für die Umsetzung ihrer Geschäftsidee Spaß und Leidenschaft und der Business Plan sollte vom Gründer selbst stammen. Es gibt viele Möglichkeiten und Kreativtechniken, um vielversprechenden Ideen zur Firmengründung auf die Spur zu kommen.

Als Gründer ist man auch der alleinige Entscheidungsträger und wer nicht täglich Entscheidungen trifft, sondern sie lieber verschiebt, wird ein Problem mit dem Faktor Zeit bekommen. Und zeitliches handeln ist wichtig, wenn man Kundenbeziehung aufbauen will. Selbst eine bescheidene Geschäftsidee kann mit genügend Einsatz Erfolg haben. Schnelle Erfolge sind selten jedoch selten, deshalb ist Ausdauer ein wichtiges Kriterium für einen Gründer.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist jedoch die Fähigkeit, Konflikten zu meistern und trotzdem optimistisch und vorwärtsgerichtet zu bleiben. Allzu große Aggressivität ist ebenfalls kontraproduktiv, doch Konfliktscheuheit bringt die meisten Probleme. Durchsetzungsfähigkeit ist ebenfalls eine wichtige Eigenschaft für einen Unternehmer, denn er muss führen können. Schließlich sollte ein Unternehmer noch wissen, dass er bereit sein muss, Arbeit und Freizeit zu vermischen. Er muss sich auch ohne Vorgaben eines Chefs zur Arbeit motivieren und eigene Ziele setzen.